Archiv vom Juni, 2011:
Die deutsche Hanse: Eine heimliche Supermacht Teil 1 2/3
Sie bewiesen großen Geschäftssinn und Pioniergeist: Deutsche Kaufleute und Abenteurer gründeten im Mittelalter ein gigantisches Handelsnetzwerk, das von Island über England und Flandern bis nach Russland reichte. Doch ihr Reichtum weckte Neid. Dänemark war eines der Länder, die dem Hansebund die Vorherrschaft über die Handelsbeziehungen streitig machen wollte. In ihren dickbäuchigen Koggen transportierten die Kaufleute gewinnbringend Luxusgüter und Massenwaren: wertvolle Pelze aus Nowgorod, Stockfisch aus Bergen, Salz aus Lüneburg und Lissabon, feinste Tuche aus Flandern, Spezereien aus dem Orient. Ihr Imperium erstreckte sich über die Westsee, wie die Nordsee damals hieß, und über die Ostsee – ohne dass der Bund ein festes Territorium hatte, noch eine Regierung, die die Gemeinschaft zusammenhielt. Entlang der Küste entstanden Städte wie Rostock, Wismar, Stralsund. Lübeck war die erste deutsche Stadtgründung an der Ostsee und wurde zum Haupt des Handelsbundes. Die Geschäftsbeziehungen der Hanse über die Grenzen Europas hinaus ließen die Welt ein Stückchen zusammenwachsen – zumindest auf dem Warentisch. Die Hanse trug damit nicht nur zur Europäisierung bei, sondern war auch ein Schritt auf dem Weg zur Globalisierung. Mit ihrer kompromisslosen Jagd nach Profit und ihrem Credo “Alle Macht dem Kaufmann” setzte das immer größer werdende Netz der Hanse-Händler Prozesse in Gang, die fast revolutionär anmuteten. In der Welt der Hanse war erstmals nicht die Abstammung entscheidend …
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Frische Früchte wirken Wunder. Das reichhaltige Sortiment des Generationsunternehmens Lubig weist höchste Qualität auf und setzt sich durch generationenübergreifende Erfahrung und Bioanbau auf höchsten Standards deutlich von den immer häufiger anzutreffenden Massenwaren Anbietern ab. In Bonn und Umgebung gibt es keinen vergleichbaren Anbieter hochwertiger Backwaren, als das Unternehmen Lubig. Besuchen Sie doch mal die Filiale am Hauptbahnhof und verfolgen Sie in der angenehmen Kaffe. und Kuchen- Lounge im hinteren Teil unseren Film über ökologische Herstellung auf einem der Videoscreens. Die Bilder stammen aus Ihrer Umgebung.
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AC/DC münchen olympiastadion (live)- Die Fans im Stadion FRONT OF STAGE Soundcheck 15.5.2009
hi hier warten die ca. 70000 fans auf AC/DC. im hintergrund hört man noch den soundcheck. die massen waren einfach unglaublich.
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Vortrag Benny Haerlin, Die Milch macht´s, Teil1
Politische Botschaft an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner! Bauernvertreter aus verschiedenen Kontinenten sind sich einig: Absage an blinde Exportorientierung und Liberalisierung. Eine international verantwortliche Milchpolitik muss die regionalen Märkte weltweit stärken Kurz vor dem heute beginnenden „Global Forum for Food and Agriculture des Bundeslandwirtschaftsministeriums haben sich Bauernvertreter und Vertreterinnen aus Afrika, Asien, den USA und der EU in einer öffentlichen Tagung in Berlin am Beispiel Milch darauf verständigt, dass Ernährungssouveränität Vorrang hat vor der Weltmarktorientierung. „Das Landwirtschaftsministerium und mit ihm auch Ministerin Aigner stützt seit langem eine Agrarpolitik, die den Interessen der Agrarindustrie zur Eroberung von Weltmärkten dient. Das wird von interessierter Seite auch noch zur Strategie zur Sicherung der Welternährung verklärt, sagt Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Dabei liegt die Sicherung der Welternährung in der Stärkung der bäuerlichen und klimaverträglichen Landwirtschaft mit einer Ausrichtung auf die regionale Versorgung. „Seit fast zwei Jahren machen die Milchbetriebe in der EU finanzielle Verluste, wenn sie ihre Milch an die Molkereien liefern, sagt Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). „Das liegt daran, dass in der EU aufgrund unrealistischer Marktprognosen seit 2008 die Milchquote kontinuierlich ausgedehnt worden ist …
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Made in Germany | Ulrich Freiesleben — Der Diamantenhändler
Er ist Händler und Designer für Diamanten. Und der einzige Deutsche an der Diamantenbörse in Antwerpen: Ulrich Freiesleben. Ihn fasziniert das zwei Milliarden Jahre alte Material und die Internationalität der Branche. Zu Beginn seiner Karriere hat Freiesleben erkannt, dass sich im Diamantenhandel wenig verändert und die Gewohnheiten beharrlich halten. Mehr als 20 Jahre handelte Freiesleben mit Brillianten, dann entschloss er sich, das Diktat der immer gleichen Form zu durchbrechen. Er machte sich daran, neue Schliffe zu erfinden. Deshalb lässt er seine Steine auch nicht mehr in Asien schleifen, sondern in einer Manufaktur in Nordrhein-Westfalen. Die Schleifer dort sind speziell für die neuen Oberflächen ausgebildet. Freiesleben produziert keine Massenwaren, sondern fertigt Einzelstücke, die auch ihren ganz besonderen Preis haben. Autorin: Bettina Thoma

